IRAN. Krisenherd der Welt
Hintergrundinfos und politisches Geschehen


Aktuelle Hintergrundinfos für den SozialkundeunterrichtIRAN

Aktuelle Meldungen vom Persischen Golf

Nach israelischen Angaben möchte Tel Aviv den Krieg im Iran noch wochenlang fortführen und dabei Tausende von Zielen im Iran zerstören. Es heißt, Netanjahu wolle kämpfen bis vom Iran so wie man ihn kannte, nichts mehr übrig ist. s. ntv "Netanjahu will kämpfen bis vom Iran nichts übrig ist"

Die Organisation HRANA (Human Rights Activists News Agency) geht derzeit von mindestens 1.825 Toten im iran aus, darunter 1.276 Zivilisten und 197 Militärangehörige. Iranische Gesundheitsbehörden melden mehr als 10.000 verletzte Zivilisten. Die Weltgesundheits-organisation (WHO) verifizierte zudem mindestens 18 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen im Iran, bei denen Berichten zufolge 8 Mitarbeiter des Gesundheitswesens gewaltsam ums Leben kamen. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) schätzt, dass infolge der Kampfhandlungen bereits bis zu 3,2 Millionen Menschen innerhalb des Irans vertrieben wurden. Nach Angaben der iranischen Regierung sind bei den israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran mehr als 61.000 zivile Einrichtungen beschädigt oder zerstört worden. Allein in der Hauptstadt und Millionenmetropole Teheran sollen Schäden an 18.180 Wohnungen und Geschäftsein-heiten entstanden sein, wie die Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani bei einer Pressekonferenz mitteilte. (Stand 16.03.2026)

Während die Bombardierungen und der Raketenbeschuss in der Golf Region weitergeht, formieren sich in den USA Proteste gegen Trumps Operation "Epic Fury". In Städten wie New York und San Francisco gehen Menschen mit einer klaren Botschaft auf die Straße.

Erste Proteste in den USA
"Milliardäre spielen Gott" - Demos gegen Trumps Iran-Krieg
(Video n-tv.de)

In zahlreichen Großstädten der USA formieren sich breite Proteste. Es gibt große Kundgebungen mit Tausenden am Times Square (New York) sowie in den Städten Atlanta, Boston, Chicago und Los Angeles. Es werden Forderungen laut wie "No Bombs on Iran" oder "Stop Trumps Wars" Inzwischen lehnen 80 Prozent der US-Bürger nach aktuellen Umfragen diesen Krieg ab. Trumps Untestützung bröckelt, denn er war ja als "Friedenspräsident" zur Wahl angetreten. Ein breites Spektrum an Linken, Anti-Kriegs- und Bürgerrechtsgruppen wie Freedom Road Socialist Organisation (FSRO), Party for Socialismus and Liberation (PSL), ANSWER Coalition, Teile der Democratic Socialists of America, Teile des National Iranian American Council, American Muslims for Palestine, Black Alliance for Peace, und viele weitere treiben die Proteste gegen den Angriffskrieg voran.

Auch in vielen europäischen Hauptstädten gab es im März 2026 koordinierte Aktionen gegen eine Ausweitung der Konflikte im Nahen Osten, insbesondere mit Blick auf den Iran. In Frankreichs Hauptstadt Paris und in 85 weiteren Städten demonstrierten Tausende gegen Militäroperationen im Iran, Libanon und in Palästina. In London versammelten sich Zehntausende zu einem Protestmarsch gegen den "US-israelischen Krieg gegen den Iran". In Rom und Madrid gab es am vergangenen Wochenende (14./15. März) große Kundgebungen.

Anfang März 2026 waren in Deutschland bundesweit rund 50.000 Schülerinnen und Schüler auf die Straße gegangen, um gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die "Militarisierung der Gesellschaft" zu demonstrieren. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist aktuell federführend an verschiedenen Protestaktionen in Deutschland beteiligt oder ruft aktiv dazu auf. Die Partei nutzt Demonstrationen als zentrales Mittel, um ihr Profil als "Friedenspartei" zu schärfen. Für Anfang April sind Ostermärche in zahlreichen Städten (u. a. Heidelberg, Stuttgart, Berlin) geplant. Zentrale Forderungen bei den Ostermärchen werden wohl "Diplomatie statt Waffenlieferungen" und eine Abkehr von der "Kriegstüchtigkeit" sein.

Humanitäre Organisationen und Teile der Zivilgesellschaft warnen inzwischen vor einer "beispiellosen" Flüchtlingskrise und tausenden zivilen Opfern.


22.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Die israelische Luftwaffe hat eine neue Angriffsrunde gegen Ziele im Zentrum von Teheran gestartet. Einem Bericht von CNN zufolge greift Israel derzeit verstärkt die Eingänge zu unterirdischen Startanlagen an. Der iranische Rial ist auf ein Rekordtief gefallen, was die Importkosten massiv in die Höhe treibt. Die Schäden an iranischen Militäranlagen, Atomanlagen und strategischer Infrastruktur wird bereits jetzt auf einen zweistelligen Milliardenbetrag in Dollar geschätzt. Der langfristige wirtschaftliche Schaden im Iran dürfte noch deutlich höher sein.

Saudi-Arabien gab bekannt, in den letzten Stunden mindestens 22 Drohnen abgefangen zu haben. Ein unter der Flagge der Marshallinseln fahrender Tanker in der Straße von Hormus wurde offenbar von einer iranischen Drohne getroffen.

Das Pentagon bestätigte, dass in den letzten 10 Tagen etwa 140 US-Soldaten verwundet wurden.

In der Golfregion und den angrenzenden Gewässern (Rotes Meer, Arabisches Meer) haben die USA derzeit eine massive Flottenpräsenz zusammengezogen, die den größten Aufmarsch seit dem Irak-Krieg 2003 darstellt. Mindestens 6 Zerstörer (darunter die USS McFaul, USS Mitscher, USS Delbert D. Black) operieren direkt im Golf oder Roten Meer. Auch die Küstenkampfschiffe USS Canberra, USS Tulsa und USS Santa Barbara sind in der Golfregion. Erst vor 24 Stunden wurde die Entsendung von drei weiteren Kriegsschiffen aus San Diego bestätigt, um die Truppenpräsenz im Rahmen der "Operation Epic Fury" zu erhöhen. Insgesamt unterstützen etwa 50.000 US-Soldaten die laufenden Operationen in der Region.

Im Großraum Tel Aviv haben erneut die Warnsirenen geheult. Menschen eilten in Schutzräume. Bei einem erneuten iranischen Raketenangriff auf die israelische Küstenmetropole Tel Aviv sind nach Angaben von Sanitätern 15 Menschen verletzt worden. Offenbar gab es mehrere Einschläge im Bereich des Großraums Tel Aviv.

Es wird gemeldet, dass ein Militärhubschrauber aus Katar abgestürzt ist. Bei dem Unglück sollen vier Mitglieder der katarischen Streitkräfte, ein türkischer Soldat und zwei Techniker einer türkischen Sicherheitsfirma ums Leben gekommen sein. Das katarische Verteidigungsministerium sprach von einer "technischen Störung während eines Routine-Einsatzes"

In den Wüstenstädten Arad und Dimona soll es nach Militärangaben zu direkten Einschlägen gekommen sein. Die Zerstörungen sollen "katastrophal" sein. Mehr als hundert Menschen sind den Berichten zufolge verletzt worden, Dutzende davon schwer. Der Iran hatte Israel nach eigenen Angaben als Vergeltung für einen Angriff auf die Atomanlage Natans angegriffen. Die israelische Armee untersucht in diesem Zusammenhang das Versagen ihrer Flugabwehr bei einem iranischen Raketenangriff

Israels Militär zerstört unterdessen scheinbar auf breiter Front Häuser in libanesischen Grenzdörfern. Es sollen offenbar alle Brücken über den libanesischen Fluss Litani zerstört werden.

US Präsident Trump hat dem Iran offenbar ein Ultimatum gesetzt. Dieser hat den Iran aufgefordert die Straße von Hormus innerhalb von 48 Stunden für den internationalen Schiffsverkehr freizugeben. Ansonsten, so die Androhung, werde das US Militär Irans Energieanlagen vollständig zerstören.

Der Iran erklärte daraufhin erneut, dass die Straße von Hormus für alle Schiffe geöffnet bleibe, mit Ausnahme von jenen, die mit "Feinden des Iran" in Verbindung stünden.
Der Iran drohte für den Fall eines Angriffs auf die eigene Treibstoff- und Energieinfrastruktur mit massiver Vergeltung. So würden sämtliche Energieanlagen der USA in der Region ins Visier genommen. Die WHO bezifferte die Zahl der Todesopfer im Iran seit Beginn der Eskalation Ende Februar auf über 1.400.

Nahe der irakischen Hauptstadt Bagdad ist offenbar erneut ein Armeestützpunkt vom Iran angegriffen worden, der zuletzt von der US-Armee genutzt wurde.

Saudi-Arabien hat wegen der andauernden Angriffe des Irans mehrere iranische Botschaftsmitarbeiter sowie einen hochrangigen Offizier ausgewiesen.

Auch an diesem Wochenende ( 21. und 22. März 2026) kam es zu weitreichenden Anti-Kriegs-Protesten, die sich vor allem gegen die US-israelischen Militärschläge im Iran sowie die andauernden Konflikte in Gaza und im Libanon richteten.

Am Samstag zogen Hunderte Menschen unter dem Motto "Stop Bombing Iran Day of Action" durch die Londoner Innenstadt. Die Teilnehmer forderten ein Ende der Waffenlieferungen an Israel und eine Abkehr von der US-Außenpolitik. Ähnliche Aktionen gab es in Manchester, Cardiff und Birmingham statt.


21.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
In den letzten 24 Stunden kam es in Israel infolge massiver iranischer Raketenangriffe zu erheblichen Schäden und zahlreichen Verletzten. In Dimona im Süden Israels soll ein Gebäude nach einem Direkttreffer eingestürzt sein. Berichten zufolge gab es dort mindestens sieben Raketeneinschläge. Zudem fielen Raketentrümmer in die Altstadt von Ost-Jerusalem, nur etwa 350 Meter von der Al-Aqsa-Moschee entfernt, und verursachten dort Schäden. In Rishon Lezion wurde ein Kindergarten durch eine Clustermunition-Rakete schwer beschädigt. Dieser hatte glücklicherweise zum Zeitpunkt des Einschlages nicht offen, so dass keine Kinder und auch keine Erwachsenen zu Schaden kamen. In Holon verursachten herabstürzende Trümmer abgefangener Raketen Brände. In der Stadt Ma'alot-Tarshiha im Norden Israels wurden nach Raketenangriffen der Hisbollah ebenfalls Schäden an Gebäuden gemeldet.

Landesweit behandelten Krankenhäuser in den letzten 24 Stunden etwa 108 bis 179 Personen aufgrund von kriegsbedingten Verletzungen. Die Gesamtzahl der seit Kriegsbeginn in Israel getöteten Personen wird offiziell mit mindestens 14 angegeben.

Am Samstag (21. März) versammelten sich zahlreiche Menschen in Berlin, um gegen die Luftangriffe auf den Iran zu demonstrieren. Die Teilnehmer kritisierten die Angriffe als völkerrechtswidrig und forderten diplomatische Lösungen.

Am Samstagabend versammelten sich Tausende auf dem Habima-Platzin Tel Aviv , um Neuwahlen und die Freilassung der Geiseln in Gaza zu fordern.

Aktivistengruppen wie die ANSWER Coalition und die Democratic Socialists of America organisierten für dieses Wochenende kleinere Demonstrationen, sogenannte Emergency Protests, in zahlreichen Städten. Die Proteste richteten sich primär gegen die Ausweitung der Militäroperationen unter der Trump-Administration. Auch die Jewish Voice for Peace in den USA fordert ein Ende der israelischen Militäroperationen und eine diplomatische Lösung. Aktuelle Umfragen von NPR/PBS News/Marist und Quinnipiac University zeigen, dass etwa 53 % bis
56 % der Amerikaner das militärische Vorgehen ablehnen. Während rund 84 % der Republikaner die Angriffe befürworten, lehnen 86 % der Demokraten und 61 % der Unabhängigen die Militäraktion ab. Innerhalb der US-amerikanischen Bevölkerung gibt es einen breiten Konsens gegen eine weitere Eskalation. Laut dem Umfrageinstitut Quinnipiac University Poll, das eines der wichtigsten und präzisesten Gradmesser für die öffentliche Meinung in den USA ist, lehnen 74 % in den USA den Einsatz von US-Bodentruppen im Iran kategorisch ab.

Das International Peace Bureau (IPB) fordert eine Rückkehr zu diplomatischen Kanälen und warnt vor einem globalen Flächenbrand.

Amnesty International & Human Rights Watch kritisieren die Angriffe als völkerrechtswidrig und fordern den Schutz der Zivilbevölkerung im Iran und in Gaza. Ärzte ohne Grenzen (MSF) berichtet über die verheerenden Auswirkungen auf die medizinische Versorgung und fordert einen sofortigen Waffenstillstand.

Das Vertrauen in die USA als verlässlichen Partner liegt laut Deutschlandtrend bei nur noch 15 %. Auch Israel scheint viel Vertrauen verspielt zu haben. So gibt es eine wachsende Forderung in der Bevölkerung nach einem Stopp oder einer starken Begrenzung von Waffenlieferungen an Israel.



20.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Die israelische Luftwaffe hat laut Berichten vom 20. März erstmals Ziele im Norden des Iran angegriffen. Berichten zufolge setzt Israel bei seinen Angriffen Tarnkappen-technologie (Stealth) ein. Somit sind die angreifenden Kampfflugzeuge auch für recht moderne Radarsysteme, einschließlich der russischen S-300- und S-400-Systeme, äußerst schwer zu entdecken. Zudem hatte Israel bereits im Vorfeld oder zu Beginn der Angriffe gezielt die iranische Flugabwehr, insbesondere die russischen S-300-Systeme, mit weitreichenden, radareinzugsweichenden Raketen zerstört. Dies gelang auch, weil die im Iran stationierten russischen Systeme teilweise nicht voll in ein integriertes Luftverteidigungsnetzwerk eingebunden waren, was es israelischen Kampfflugzeugen leicht machte, Lücken in der Luftverteidigung zu finden und auszunutzen. Israel verfügt über detaillierte Aufklärung über die Standorte iranischer Luftabwehrbatterien. Bei den Luftangriffen nutzt Israel fortschrittliche elektronische Kampfführung, um Radarsysteme zu stören und zu täuschen.

Israel setzte seine massiven Luftangriffe auf Beirut und den Südlibanon fort. Mittlerweile sollen über 1.000 Menschen im Libanon seit Beginn der Eskalation getötet worden sein.

Der Iran-Krieg kostet die USA wohl pro Tag eine Milliarde Dollar. Das Pentagon will nun zusätzliche 200 Milliarden Dollar vom Kongress. Dies sei nur ein "kleiner Preis",wie US-Präsident Trump mitteilte. US Verteidigungsminister Pete Hegseth kommentierte seine Forderung nach mehr Geld damit, dass es halt Geld koste, die Bösen zu bekämpfen. Im aktuellen Haushaltsjahr stehen dem Pentagon regulär rund 870 Milliarden Dollar zur Verfügung. Zur Einordnung: 200 Milliarden Dollar ist etwa das Doppelte dessen, was Deutschland im vergangenen Jahr für die Verteidigung ausgegeben hat. Politiker der Demokraten reagierten empört auf die Forderung aus dem Pentagon und rechneten vor, was sich mit diesem Geld sonst so bezahlen ließe. Die Angriffe von Iran und seinen Verbündeten auf die Ölinfrastruktur in der Region intensivieren sich.

Bei einem Raketenangriff am Morgen des 20. März auf
die israelische Ölraffinerie in Haifa kam es zu Schäden an der elektrischen Infrastruktur auf dem Gelände der Oil Refineries Ltd (ORL). Laut Energieministerium ist der Schaden jedoch nicht "signifikant". Bei einem iranischen Raketenangriff sollen in Ramat Gan im Großraum Tel Aviv zwei Menschen getötet worden sein.

In Rehovot (Zentralisrael) verursachten herabstürzende Trümmerteile einer abgefangenen iranischen Rakete Schäden an einem Wohnhaus. Verletzt oder getötet wurde dabei niemand. Am Flughafen Ben Gurion gibt es Berichte über Schäden an drei Privatjets, die durch herabfallende Abfangtrümmer bei den jüngsten Raketenwellen beschädigt wurden.

Der iranische Pressesprecher der Revolutionsgarden Ali Mohammed Naini soll bei einem israelischen Luftschlag ums Leben gekommen sein.

Derweil hat der Iran Israel am Morgen und am Vormittag (Ortszeit) mit Raketen angegriffen. In Israels Hauptstadt Tel Aviv mussten sich die Menschen erneut in Schutz-räume begeben. Im Großraum der Küstenmetropole wurde laut Polizei ein Haus getroffen und beschädigt.

Bei Drohnenangriffen am frühen Freitagmorgen (ca. 06:21 Uhr Ortszeit) geriet die Ölraffinerie Mina Al-Ahmadi in Kuwait in Brand.

Die Zerstörungen am Gas-Knotenpunkt Ras Laffan in Katar scheinen erheblich zu sein. Schäden durch Raketentreffer am Mittwoch und Donnerstag haben die LNG-Exportkapazität des Landes um 17 % reduziert. Angaben zufolge werden die Reparaturen laut QatarEnergy voraussichtlich drei bis fünf Jahre dauern.

In den frühen Morgenstunden des 20. März wurden Explosionen und Brände aus Bahrain, Saudi-Arabien (nahe der Grenze) und Dubai gemeldet. Im Oman wurden den Berichten zufolge die Häfen von Duqm und Salalah von Drohnen getroffen, wobei mindestens ein Treibstofftank in Duqm beschädigt wurde. Iranische Drohnen haben zudem erneut die Mina Al-Ahmadi-Raffinerie in Kuwait angegriffen, was zu Feuern in mehreren operativen Einheiten führte.

Der reguläre Flugverkehr nach Dubai, Abu Dhabi und Katar wurde am 20. März weitgehend eingestellt; tausende Reisende sitzen in den Terminals fest. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben eine neue Welle von 4 ballistischen Raketen und 26 Drohnen aus dem Iran abgefangen.

Da ist Straße von Hormus für westliche Schiffe faktisch blockiert ist, meiden Reedereien wie Maersk und Hapag-Lloyd die Region weitestgehend und nutzen längere Ausweichrouten um das Kap der Guten Hoffnung.

Die Preise für Rohöl und Erdgas stiegen nach den schweren Angriffen auf die Erdgas- und Ölinfrastruktur in der Golfregion erneut sprunghaft an.

Berichten zufolge haben drei Tanker der staatlichen iranischen Reederei die Straße von Hormus mit Rohöl verlassen. Andererseits gibt es bereits unzählige Berichte über getroffene Tanker im Zuge der Auseinander-setzungen.


19.03.2026
Bei den iranischen Gegenangriffen am Donnerstag
(19. März) gab es laut Magen David Adom vier Verletzte, darunter ein Mann in kritischem Zustand, der per Hubschrauber in das Rambam Medical Center geflogen wurde.


18.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Der im US-israelischen Krieg gegen den Iran eingesetzte US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" muss nach einem Feuer an Bord vorübergehend die Souda-Bucht auf Kreta anlaufen. Es heißt, die Besatzung des Schiffs habe zuvor rund 30 Stunden gegen die Flammen gekämpft, um diese unter Kontrolle zu bringen. Fast 200 Seeleute müssen den Angaben zufolge wegen Rauchvergiftungen behandelt werden.

Nach übereinstimmenden Berichten ist Irans Geheimdienstminister Esmail Chatib am 18. März 2026 bei einem israelischen Angriff getötet worden.


Ökologische Folgen des israelischen Angriffs
auf das South Pars Gasfeld

Der israelische Luftangriff vom 18. März 2026 auf das Gasfeld South Pars und das Onshore-Verarbeitungs-zentrum in Asaluyeh hat massive ökologische und klimatische Folgen. Da primär die Förderinfrastruktur ("Upstream") getroffen wurde, treten enorme Mengen an Erdgas aus. Methan ist ein extrem potentes Treibhausgas, welches ca. 25-mal klimaschädlicher als CO2 über 100 Jahre ist. Durch de Brände in den petrochemischen Anlagen und Verarbeitungsstationen sind große Mengen Ruß, Stickoxide und Schwefeldioxid in die Atmosphäre gelangt. Die Sorge vor einer großflächigen Verschmutzung des Persischen Golfs durch austretende Kondensate und chemische Stoffe aus den beschädigten Anlagen ist derzeit groß. Die Anlagen waren zur Brandbekämpfung vorübergehend komplett abgeschaltet worden.

Zwar sind die Feuer in den Landanlagen von Asaluyeh weitgehend unter Kontrolle gebracht oder gelöscht worden doch Berichten zufolge treten weiter große Mengen an Gas aus, da die Beschädigungen an den Bohrinseln und Leitungen unter Wasser schwer zu versiegeln sind. Die Reparatur wird durch die laufenden Kriegshandlungen, westliche Sanktionen gegen Ersatzteile sowie die Komplexität der Offshore-Technik massiv erschwert. Es wird vermutet, dass etwa 12 % der gesamten iranischen Gasproduktion durch den Angriff dauerhaft oder langfristig ausfallen wird.

Die Börsen reagierten nach Bekanntwerden des Angriffs auf das South Pars Gasfeld mit starken Kursverlusten, weil erstmals die direkte Förderung am weltweit größten Gasreservoir Ziel militärischer Operationen wurde.

Wegen des Angriffs auf das iranische Gasfeld South Pars am 18. März 2026 gab es sowohl regionale Proteste als auch deutliche Reaktionen von internationalen Organisationen und Aktivisten. Es kam zu spontanen Protesten der Anwohner in der Region um das Gasfeld.

Umweltorganisationen wie Greenpeace äußerten sich zutiefst besorgt wegen der Freisetzung giftiger Substanzen und Klimagase. Gruppen wie Extinction Rebellion nutzen die Eskalation im Iran, um auf die Gefahren fossiler Infrastruktur aufmerksam zu machen.

Die USA stellten klar, dass Israel für den aktuellen Militärschlag gegen das South Pars- Gasfels verantwortlich sei. Zugleich aber warnte US Präsident Trump dem Iran mit der vollständigen Zerstörung dieses Gasfeldes , falls dieser die Erdgasinfrastruktur von Katar erneut angreife.

Die Preise für Erdgas und Rohöl stiegen unmittelbar nach Bekanntwerden des Angriffs weltweit massiv an.


17.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Der einflussreiche iranische Funktionär und Generalsekretär des Sicherheitsrats Ali Laridschani ist bei einem gezielten Angriff in der Nacht ums Leben gekommen.

Israels Streitkräfte haben zudem mitgeteilt, den Kommandeur der iranischen Basidsch-Einheiten, Brigadegeneral Gholamresa Soleimani, getötet zu haben.
ln Israel ertönten wegen iranischer Angriffe am frühen Dienstagmorgen mindestens zweimal Sirenen.

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner sieht aktuell noch keine größeren Fluchtbewegungen in Richtung Europa.

In Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie in der katarischen Hauptstadt Doha waren einem AFP-Journalisten zufolge mehrere Explosionen zu hören gewesen.

Nach Angaben der britischen Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) ist ein Tanker vor der Küste des Oman von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden. Die Schäden scheinen aber nur gering zu sein.

Die Luftfahrtgesellschaften Emirates und Qatar Airways verzeichnen schon jetzt aufgrund der Luftraumsperrungen und Flugausfälle Verluste in Milliardenhöhe.



16.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Nach Angaben der USA ist die Zahl der seit dem Beginn des Iran-Kriegs verletzten US-Soldaten auf etwa 200 gestiegen.

Die Union hat derweil mehr als 450 Millionen Euro bereitgestellt, um humanitäre Projekte im Nahen Osten zu unterstützen. Das Geld ist für Menschen in Jordanien, Syrien, Ägypten, im Libanon sowie in den palästinensischen Gebieten vorgesehen. Der größte Teil der Summe, 210 Millionen Euro, ist für Syrien vorgesehen, wo derzeit mehr als 16 Millionen Menschen dringende Unterstützung brauchen. 124 Millionen Euro gehen an die palästinensischen Gebiete und rund 100 Millionen Euro an den Libanon. Die Hilfsgelder sind unter anderem für Lebensmittel, medizinische Versorgung, Unterkünfte und Bildungsprogramme für Kinder vorgesehen.

Salvador Gutierrez, Repräsentant der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Teheran berichtete, dass Tausende Familien vor den Angriffen geflohen sein, viele davon in den Norden des Iran. Nach Angaben eines UN-Vertreters sollen bislang fast 22.000 zivile Gebäude im Land beschädigt worden sein - insgesamt mehr als 17.000 Wohneinheiten. US Präsident Trump drängt die NATO Partner wie Frankreich und Großbritannien aber auch zahlreiche andere Staaten wie China, Japan, Südkorea bei der Sicherung von Öltransporten durch die Straße von Hormus behilflich zu sein.

Erste Reaktionen aus Japan sind zurückhaltend. Aus Tokio heißt es, man habe unter den derzeitigen Sicherheits-bedingungen keine Pläne, Kriegsschiffe in die Straße von Hormus zu entsenden. Auch Australien will vorerst kein Schiff in die Straße von Hormus entsenden.

Frankreich hat grundsätzlich seine Bereitschaft erklärt, beim Begleitschutz für Handelsschiffe behiflich zu sein, doch möchte Frankreich nur zusammen mit anderen Ländern und mit gewisser Vorlaufzeit eine solche Mission zusammen mit anderen eingehen. So stellte Frankreichs Präsident Macron klar, dass die Koordination mehrerer Marinen und mehrwöchige Vorarbeit nötig sei, um solche Eskorten zu gewährleisten.

Großbritanniens Premier Starmer stellte klar, dass die Sicherung der Straße von Hormuz nicht die Aufgabe der NATO sei. Zwar möchte Starmer einen Beitrag zur Öffnung der Straße von Hormus leisten, jedoch möchte auch GB nicht in den Krieg der USA und Israels mit dem Iran hineingezogen werden. Daher wird die Entsendung von britischen Kriegsschiffen derzeit als unwahrscheinlich angesehen.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat einem Militäreinsatz in der Straße von Hormus bereits eine Absage erteilt. Auch Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die Forderung von US Präsident Trump nach einer Entsendung von Kriegs-schiffen zur Sicherung der umkämpften Straße von Hormus zurückgewiesen. Er stellte klar, dass dieser Krieg nicht von Deutschland begonnen wurde und dass die Bundesregierung an diplomatische Lösungen und an einem schnellen Ende des Krieges interessiert sei.

Experten halten eine direkte chinesische Beteiligung in der Straße von Hormus für unwahrscheinlich. Stattdessen dürfte China eher seine diplomatischen Beziehungen zum Iran nutzen, um seine Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Amnesty International fordert weiterhin eine umfassende unabhängige Untersuchung des tödlichen US-Luftangriffs auf die Shajareh Tayyebeh Grundschule in Minab im Iran.

Bei einem israelischen Luftangriff in Teheran ist iranischen Angaben zufolge ein Gebäude der städtischen Stromwerke bombardiert worden. Mehrere Mitarbeiter und Ingenieure sollen dabei gewaltsam ums Leben gekommen sein. Durch die Druckwelle der Explosion wurden offenbar auch Gebäude in unmittelbarer Nähe beschädigt. Es heißt, dass Splitter Passanten in der Nähe der Detonation in den Tod gerissen und verletzt hätten. Israel sprach von einer erneuten "großangelegten Angriffswelle" in den Städten Teheran, Schiras und Tabris. Armeeangaben zufolge hat Israels Luftwaffe auch eine Anlage zerstört, in der der Iran Fähigkeiten für Angriffe auf Satelliten im Weltraum entwickelt haben soll.

Der Iran hat im Krieg vor militärischen Täuschungsmanövern durch Israel und die USA gewarnt. Außenamtssprecher Ismail Baghai meinte, es sei denkbar, dass die USA oder Israel in naher Zugriff "Angriffe unter falscher Flagge" ausführten.

Die mit dem Iran verbündete Miliz Saraja Aulija al-Dam gab an, einen US-Militärstützpunkt in der Nähe des Flughafens von Bagdad mit Raketen angegriffen zu haben. Das irakische Militär bestätigte zwar einen Angriff mit fünf Raketen auf das Gebiet rund um den Flughafen von Bagdad, von getöteten US Soldaten war allerdings nichts zu hören. Es sollen jedoch bei dem Angriff mehrere Sicherheitskräfte, Flughafen-mitarbeiter und ein Ingenieur verletzt worden sein.

Im Libanon wie auch anderswo in der Region scheint die Situation der Zivilbevölkerung besorgniserregend zu sein.
Bundesaußenminister Johann Wadephul sprach allein im Libanon von mittlerweile fast 800.000 Binnenvertriebenen.

Am Morgen ist der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Mai auf 104,61 US-Dollar gestiegen.

In der Öl-Industriezone Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist offenbar nach einem Drohnenangriff ein Feuer ausgebrochen. In der Nähe des Dubai International Airport soll nach einem Drohnenangriff ein Feuer in einem Treibstofflager ausgebrochen sein. Infolgedessen mussten zahlreiche Flüge an dem so wichtigen Drehkreuz in der Region umgeleitet oder gestrichen werden. Stundenlang war der Flugverkehr lahmgelegt.

Herabfallende Trümmerteile verursachten Berichten zufolge Sachschäden an Gebäuden in Dubai (nahe Palm Jumeirah und dem Burj Al Arab) sowie in Wohngebieten von Abu Dhabi.

Bei dem Angriff auf das iranische Kriegsschiff "IRIS Dena" am 4. März in internationalen Gewässern vor Sri Lanka sollen laut Armeeangaben mindestens 104 Besatzungsmitglieder gestorben sein.


15.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Am 15. März meldete die Luftfahrtbehörde in Kuwait Schäden am Radarsystem des internationalen Flughafens durch einen Drohnenangriff. Auf der Ali al-Salem Airbase ebenfalls in Kuwait wurde ein Flugzeugunterstand durch eine einschlagende Drohne beschädigt. In den Golfstaaten wurden im Zuge der jüngsten Angriffe insgesamt 7 Todesopfer (darunter 2 Militärangehörige) und 145 Verletzte gemeldet.


13.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Berichten zufolge ist ein US-Betankungsflugzeug vom Typ KC-135 über dem Westen des Irak abgestürzt. Bisher machte die US ARmee keine Angaben zur Anzahl der Personen an Bord des abgestürzten Betankungsflugzeug. Es ist das vierte US-Flugzeug, das seit Beginn des Iran-Krieges abgestürzt ist. Anfang März waren drei US-Kampfflugzeuge vom Typ F-15E nach Angaben der US-Armee offenbar versehentlich von der kuwaitischen Luftabwehr abgeschos-sen worden. Die Piloten konnten sich aber retten.

Umwelt- und Klimaaktivisten sowie internationale Organisationen warnen angesichts der brennenden Ölanlagen im Iran und der Angriffe im Golf vor einer ökologischen Katastrophe. Klimaaktivisten, darunter Gruppen wie Fridays for Future und lokale Ableger im Nahen Osten, weisen darauf hin, dass die brennenden Ölfelder in Assaluyeh und South Pars gigantische Mengen an Treibhausgasen freisetzen. Klar ist, dass dieser Krieg die globalen Klimabemühungen um Jahre zurückwirft. So werden Stimmen laut, welche die gezielte Zerstörung der Energieinfrastruktur als eine Form von Umweltkriegs-führung bezeichnen. Aus diesem Grund forden sie, dass die Zerstörung von Ölanlagen als Kriegsverbrechen gegen die Umwelt (Ökozid) gewertet wird, da die Langzeitschäden (Bodenvergiftung, Artensterben) die Zivilbevölkerung noch Jahrzehnte nach dem Krieg belasten werden.

Auch Greta Thunberg meldete sich in letzer Zeit wiederholt zu Wort. Sie verurteilte die gezielten Angriffe auf iranische Ölanlagen als Verbrechen an der Natur (Ökozid). Auf Social Media stellte sie klar, dass die massiven Emissionen durch brennende Ölfelder und der Einsatz schwerer Waffen die Klimakatastrophe massiv beschleunigen. Den beteiligten Mächten wirft sie vor, das Überleben künftiger Generationen für geopolitische Machtspiele zu opfern. In den letzten Tagen nahm sie wiederholt an Mahnwachen und Demonstrationen teil, oft vor Parlamenten oder UN-Gebäuden, und hielt dabei Schilder mit Aufschriften hoch wie "Climate Justice is Peace".

Umweltorganisationen wie Greenpeace und regionale NGOs im Oman und den VAE warnen vor einer möglichen Ölpest im Persischen Golf. Durch Angriffe auf Tanker und Förderplatt-formen tritt Rohöl aus, das die Korallenriffe und die Artenvielfalt im flachen Golf bedroht.

Israels Luftstreitkräfte haben angekündigt, am heutigen Tag die Infrastruktur "des iranischen Terrorregimes in Teheran" massiv anzugreifen. Tatsächlich wurde Teheran am frühen Morgen von mehreren ungewöhnlich heftigen Explosionen erschüttert. Die Schäden an der iranischen Infrastruktur sollen erheblich sein und betreffen auch strategische Schlüsselsektoren. US-Quellen berichten von der Zerstörung zahlreicher Atomanlagen. Zerstörungen werden vom Kraftwerk Natanz berichtet. Auch soll es schwere Schäden in Fordow geben. Bereits gestern wurde eine Anlage des iranischen Atomprogramms am Standort Taleghan angegriffen. Angriffe auf Öl-Förderfelder wie South Pars sowie Anlagen in Assaluyeh und Bandar Abbas führten bereits zu erheblichen Produktionsausfällen. Über dem Osten und dem Norden der Stadt Teheran stiegen schwarze Rauchwolken auf. Über Teheran und anderen Großstädten des Iran hängt inzwischen eine dichte Glocke aus Ruß und Schwefel, die akute Atemwegserkrankungen auslöst.

Obwohl weite Teile der israelischen Gesellschaft die Militäroperationen gegen den Iran unterstützen, haben sich in den letzten Tagen in mehreren Städten Israels Menschen versammelt, um ein Ende der Gewalt zu fordern. Die israelische Polizei löste bereits mehrere Versammlungen unter Hinweis auf die öffentliche Sicherheit gewaltsam auf. In Tel Aviv wurden Proteste oft schon nach kurzer Zeit beendet und es kam zu Verhaftungen von Aktivisten

Im Oman sind offenbar zwei Menschen durch eine herabstürzende Drohne ums Leben gekommen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist die Fassade eines Gebäudes im Zentrum von Dubai von herabfallenden Trümmern eines abgefangenen Geschosses beschädigt worden. Saudi-Arabien hat eigenen Angaben zufolge dutzende Drohnen in saudiarabischen Luftraum abgefangen. Bei einem Angriff auf stationierte französische Truppen im Irak ist ein Soldat getötet worden.

Wegen des stark gestiegenen Ölpreises infolge des Iran Krieges hat die US Regierung anderen Ländern für eine befristete Zeit erlaubt, russisches Öl kaufen, welches sich bereits auf Schiffen befindet. Diese Ausnahme bei den gegen Russland verhängten US-Sanktionen soll bis 11. April gelten - vermutlich sehr zur Freude Russlands.

Am 13. März scheiterten zwei Resolutionsentwürfe im UN-Sicherheitsrat. Eine von den USA unterstützte Resolution zur Verurteilung der iranischen Angriffe erhielt keine Mehrheit, ebenso wie ein russischer Gegenentwurf.

Laut iranischen UN-Botschafter und Berichten von Al Jazeera sind seit Beginn der Angriffe am 28. Februar über 1.348 Zivilisten im Iran getötet worden. Allein gestern (12. März) meldete der Iran den Tod von mindestens 138 Menschen durch israelische Luftschläge.

Israel beklagt mindestens 15 getöteten Zivilisten und über 2.000 Verletzten seit Kriegsbeginn durch iranische Raketenangriffe. Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden laut Daily Reports rund 181 Zivilisten bei Einschlägen in Zentralisrael (u. a. Tel Aviv und Beit Shemesh) verletzt.


12.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Am Donnerstag wurde ein 14-stöckiges Wohnhausin Teheran durch eine Rakete zerstört, wobei laut BBC Verify auch viele Kinder starben. Wegen der Angriffe auf iranische Öl- und Gasanlagen breitet sich Berichten zufolge giftiger Rauch über Teheran aus.

Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei hat sein Land zum Zusammenhalt aufgefordert. Zugleich forderte er die Golfstaaten in der Region auf Ihre Haltung gegenüber den USA zu überdenken und US-Stützpunkte zu schließen. Er soll schwer verletzt sein. Es gibt auch Gerüchte, dieser sei im Gesicht entstellt und würde sich deshalb nicht in der Öffentlichkeit sehen lassen.

Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun mit der Einnahme von weiteren Gebieten gedroht falls die libanesische Regierung nicht in der Lage sei, die Hisbollah davon abzuhalten, auf israelische Ortschaften weiter zu feuern.

Seit Beginn der Luftangriffe der USA und Israels sind nach UN-Angaben mehr als drei Millionen Menschen vertrieben worden. Wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Donnerstag mitteilte, sind mittlerweile zwischen 600.000
und einer Million Haushalte von den Kämpfen betroffen.

Der internationale Flughafen in Kuwait ist offenbar erneut mit Drohnen angegriffen worden. Seit Ausbruch des Iran-Kriegs war Kuwait mehrfach das Ziel von Raketen- und Drohnenangriffen. Am vergangenen Sonntag waren nach Armeeangaben Treibstofflager am Flughafen in Kuwait-Stadt von Drohnen getroffen worden.

Sowohl die New York Times als auch CNN haben unter Berufung auf nicht genannte Quellen zu der Untersuchung rund um den Angriff auf eine Mädchenschule in Manib im Iran berichtet, dass die Schule aufgrund veralteter Geheimdienst-informationen fälschlicherweise mit einem Tomahawk-Marschflugkörper angegriffen worden sei. Das US-Militär ist die einzige am Irankrieg beteiligte Partei, die über Tomahawks verfügt.


10.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
In den USA haben die oppositionellen Demokraten eine unabhängige Untersuchung der Zerstörung einer iranischen Mädchenschule mit vielen Toten gefordert. Nach vorläufigen Untersuchungsergebnissen könnten veraltete Zieldaten für den Beschuss einer Grundschule im Iran zu Kriegsbeginn verantwortlich sein. Am 28. Februar war diese von einer Rakete getroffen worden. Nach iranischen Angaben sollen bei dem Angriff 168 Menschen getötet worden sein, die meisten davon Schülerinnen


09.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Die militärische und wirtschaftliche Lage in der Golfregion hat sich in der Nacht auf den 9. März 2026 weiter zugespitzt. Israelische Kampfjets haben in der Nacht zum Sonntag mehrere Öldepots rund um die iranische Hauptstadt Teheran bombardiert, was zu massiven Bränden geführt hat. Aufnahmen aus Teheran zeigen, wie eine Ölanlage nach US-israelischen Angriffen in Flammen steht. Dichter schwarzer Rauch steigt über der iranischen Hauptstadt auf. Der israelische Angriff auf die iranischen Ölreserven ist ein ökologisches Desaster. Und die Folgen sind wohl noch jahrzehntelang spürbar.Infolge der massiven Angriffe in der Golfregion sind die Ölpreise massiv ansteigen. Der Preis für ein Barrel Rohöl überschritt die Marke von 100 Dollar, wobei der Iran mit einem weiteren Anstieg auf über 200 Dollar droht. Nach Angaben der iranischen Halbmond-gesellschaft (Roter Halbmond) wurden seit Beginn der US-israelischen Luftangriffe Ende Februar bereits ungefähr 4.000 zivile Gebäude beschädigt oder zerstört. Drei Krankenhäuser wurden außer Betrieb gesetzt und 14 weitere Gesundheits-zentren durch die Bombardierungen beschädigt. Rund 528 Geschäftseinheiten wurden laut offiziellem Bericht komplett zerstört. Besonders betroffen sind dicht besiedelte Gebiete in und um Teheran sowie in der Nähe von Militär- und Infrastrukturanlagen. Die Zerstörungen werden oft durch direkte Raketentreffer, aber auch durch Druckwellen und herabstürzende Trümmer abgetrennter Abwehrraketen verursacht.

In der einzigen Ölraffinerie des Inselstaats Bahrain ist ein Feuer ausgebrochen. Dunkle und dichte Rauchwolken steigen in den Himmel. Bahrain meldete in der Nacht 32 Verletzte, darunter Kinder und mehrere Schwerverletzte. Nach einem Drohnenangriff, der saudi-arabischen Angaben zufolge auf das Ölfeld Schaiba abzielte hat Saudi-Arabien seine Warnungen an den Iran verschärft. In der Stadt al-Chardsch, südöstlich der Hauptstadt Riad, schlug laut Berichten eine mutmaßlich iranische Rakete ein.

Zudem gibt das israelische Militär bekannt, eine Produktionsanlage für Raketenmotoren sowie Abschussplätze für Raketen angegriffen zu haben.

Das Auswärtige Amt hält seine umfassenden Reisewarnungen für fast alle Staaten der Region, einschließlich der VAE, Katar und Saudi-Arabien, aufrecht. Mehrere Kreuzfahrtschiffe in der Golfregion liegen aufgrund der Sicherheitslage in den Häfen fest. Kreuzfahrtreedereien wie TUI (Mein Schiff) haben heute Mittag bekannt gegeben, dass der Betrieb im Persischen Golf komplett eingestellt wird.

Die Eskalation in der Golfregion hat massive unmittelbare Auswirkungen auf die Umwelt und belastet das globale Klima durch zusätzliche Emissionen und zerstörte Ökosysteme.
Die Brände in Öldepots, wie etwa am Shahran-Depot in Teheran, setzen riesige Rauchwolken frei. Diese enthalten giftige Stoffe wie Feinstaub, Stickoxide, Schwefeldioxid und krebserregende Kohlenwasserstoffe. In einem dringenden Appell zum Schutz der Zivilbevölkerung weist Amnesty International darauf hin, dass die Zerstörung von Energie- und Industrieanlagen nicht nur menschliches Leid verursacht, sondern auch die Lebensgrundlagen durch Umweltgifte dauerhaft vernichtet. Greenpeece warnt eindringlich vor einer "ökologischen Zeitbombe" im Persischen Golf. Sie kritisiert insbesondere die Angriffe auf die Ölinfrastruktur und die daraus resultierenden massiven CO2-Emissionen sowie die Gefahr einer großflächigen Ölpest durch festsitzende Tanker.

In Teheran wird bereits von "schwarzem Regen" berichtet, bei dem sich Ölruß mit Niederschlag vermischt sowohl die Böden sowie Wasserquellen vergiftet. Im Persischen Golf stecken derzeit rund 68 beladene Öltanker fest.

Da die Region fast vollständig von Entsalzungsanlagen abhängig ist, könnte eine Ölpest im Golf die Filteranlagen dieser Anlagen verstopfen und die Trinkwasserversorgung für Millionen Menschen in den Golfstaaten (VAE, Katar, Kuwait) kollabieren lassen.

Die G7-Staaten beraten über eine Freigabe von Öl aus den Notreserven. Auf Bitten der USA schickt die Ukraine Abfangdrohnen und Drohnenexperten nach Jordanien, um dort US-Militärstützpunkte zu schützen.

Der katarische Premierminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani rhat alle Seiten im Iran-Konflikt zur Deeskalation aufgerufen und zugleich den Iran aufgefordert, alle Angriffe auf die Golfstaaten und andere Länder einstellen, die nicht an diesem Krieg beteiligt sind.

Die schiitischen Partner wie die Huthi-Rebellen im Jemen, die Volksmobilisierungskräfte (PMF), die Hezbollah im Libanon springen dem Iran zwar durch Nadelstiche zur Seite, aber ein koordinierter "Großangriff" aller Gruppen ist bisher ausgeblieben.

Die schiitischen Milizen des Irak greifen verstärkt US-Stützpunkte im Irak und in Syrien mit Drohnen und Kurzstreckenraketen an. Ziel der schiitischen Milizen ist es, die Logistik der USA in der Region zu stören, um den Druck auf Teheran zu mildern.

Die Huthi Rebellen im Jemen setzen ihre Angriffe auf die internationale Schifffahrt fort und feuern ballistische Raketen Richtung Südisrael

Die Hezbollah im Libanon feuert täglich Raketensalven auf Nordisrael, um die israelische Luftverteidigung zu binden.

Peking betont zwar die Souveränität des Irans, verhält sich aber im Kriegsgeschehen weitgehend passiv. Die Instabilität im Persischen Golf durch iranische Angriffe auf Raffinerien gefährdet Pekings wirtschaftliche Ambitionen, weswegen China ein großes Interesse daran hat, dass die Kämpfe baldmöglichst aufhören.

Russland hat die Angriffe der USA und Israels auf den Iran zwar als "Aggression gegen ein souveränes Land" verurteilt, scheut aber eine direkte Konfrontation mit der NATO. Medienberichten zufolge liefert Russland zwar Geheimdienstinformationen zur Zielerfassung von US-Streitkräften, aber zuletzt verweigerte Russland Teheran offenbar die Lieferung russisch produzierter Shahed-Drohnen, um eigene Bestände für den Ukraine-Krieg zu schonen.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat zwar mit einem Kriegseintritt gedroht, falls nordkoreanische Bürger im Iran zu Schaden kämen, jedoch gilt eine aktive Beteiligung für unwahrscheinlich. Zu weit ist Nordkorea geografisch vom Iran entfernt, um effektive Unterstützung zu leisten.


08.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Medienberichten zufolge wurde ein Nachfolger Ali Chameneis bestimmt. Vermutlich ist die Wahl auf Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei gefallen. Israels Premier Netanjahu hat unterdessen eine Fortsetzung von Angriffen "ohne Gnade" angekündigt. In diesem Zusammenhang sprach er von einem organisierten Plan mit vielen Überraschungen, um das Regime zu destabilisieren und einen Wandel zu ermöglichen.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind zwischen dem 28. Februar und dem 1. März rund 100.000 Menschen aus Teheran geflohen. Wie iranische Medien unter Berufung auf eine staatliche Stiftung berichteten, sollen im Iran seit Samstag bereits mehr als 1.200 Menschen ums Leben gekommen sein. Die Menschenrechtsorganisation HRANA meldet mindestens 585 Getötete, darunter offiziell identifizierte 239 Zivilisten. Schätzungen gehen von weit über 1.300 Verletzten im Iran allein in der ersten Woche aus.

Unter Berufung auf den Roten Halbmond sprachen iranische Medien bereits am 1. März von 201 Toten und 747 Verletzten in insgesamt 24 Provinzen. Offenbar sind tausende zivile Gebäude von den Bombardements betroffen. Durch die bisherigen Luftangriffe kam es zu Bränden an Öllagern in Teheran und zu erheblichen Schäden am internationalen Flughafen Mehrabad. Amnesty International kritisiert die Zerstörung von Bildungseinrichtungen, darunter offenbar eine Grundschule für Mädchen.

Menschenrechtsorganisationen äußern den dringenden Verdacht, dass durch den Einsatz von Waffen in Wohngebieten das humanitäre Völkerrecht verletzt wird. Amnesty International und andere Organisationen werfen den Konfliktparteien den Einsatz von Streumunition und unverhältnismäßige Gewalt in Wohngebieten vor.

Die Bevölkerung im Iran leidet unter einer Rekordinflation und unter einer Knappheit bei Lebensmitteln, die durch den Krieg weiter verschärft wurden. Durch die Zerstörung von Versorgungslinien drohen Engpässe nicht nur bei Lebensmitteln sondern auch bei Medikamenten.

Bei israelischen Luftangriffen Im Libanon sind Medienberichten zufolge auch heute wieder wieder viele Menschen ums Leben gekommen sein. Südlich des Litani-Flusses nahe der gemeinsamen Grenze sollen bei israelischen Luftangriffen mindestens 15 Menschen getötet worden sein. Offenbar wurde auch ein Wohngebäude getroffen. Unter den Opfern sind wohl auch Frauen und Kinder.

Die Israelische Armee rief die Zivilbevölkerung im Süden des Libanon auf, das Gebiet wegen der Kämpfe gegen die Hisbollah zu verlassen. In der Nacht haben israelische Luftstreitkräfte wohl auch ein Hotel im Zentrum der libanesischen Hauptstadt Beirut bombardiert. Libanesischen Angaben zufolge gab es mindestens vier Tote und zehn Verletzte. Der Angriff hat offenbar Kommandeuren der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarde gegolten.

Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge den unterirdischen Militärbunker des getöteten Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei angegriffen, welcher sich unter iranischen Regierungsgebäuden im Zentrum der Hauptstadt Teheran befunden haben soll. Israelischen Angaben zufolge hat dieser alls Basis für militärische Aktivitäten gedient.

Da das Treibstoffversorgungsnetz im Iran erheblich beschädigt wurde, wird derzeit laut Regionalgouverneur Mohammad Sadegh Motamedian kein Treibstoff mehr in die Hauptstadt Teheran geliefert.

Am frühen Morgen meldete die iranische Militärführung Angriffe mit Kamikazedrohnen auf den Luftwaffenstützpunkt Ramat David und eine Radarstation in Israel, einen US-Stützpunkt in Kuwait sowie im irakischen Erbil.

US Präsident Trump schließt Bodentruppen im Iran zu einem spätere Zeitpunkt in der Zukunft zwar nicht grundsätzlich aus, hält deren Einsatz zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht für wahrscheinlich. Vor einem Einsatz von US Streitkräften auf iranischem Terrain müssten, so Trump, die iranischen Streitkräfte so geschwächt sein, dass sie auf Bodenebene nicht mehr kämpfen könnten.

Für den Fall, dass kurdischer Kämpfer aus dem Nordirak in den Iran eindringen, hat die Führung in Teheran mit Angriffen auf "alle Einrichtungen" im Nachbarland gedroht. Iranischen Angaben zufolge wurden bislang vom Iran nur Stützpunkte der USA und Israels sowie von separatistischen Gruppen der Region ins Visier genommen.

An der US-Botschaft in Norwegens Hauptstadt Oslo hat sich eine Explosion ereignet. Chinas Außenminister Wang Yi hat ein Ende des unnötigen Krieges gefordert, welcher der ganzen Welt nur Schaden bringe.

Iranische Angriffe auf Golfstaaten,
die US Basen beherbergen:


Bahrain spricht von einem Drohnenangriff auf eine Entsalzungsanlage zur Aufbereitung von Trinkwasser. Das Land ist für die eigene Wasserversorgung stark auf die Entsalzung von Meerwasser angewiesen. Am Kuwaiter Flughafen sollen bei einem Drohnenangriff auf Treibstofftanks mehrere Brände ausgebrochen sein. Die Feuerwehr versucht, die Flammen so schnell wie möglich einzudämmen. Vor der Küste Kuwaits soll ein Öltanker durch Irans Streitkräfte angegriffen worden sein. Dieser soll in US Besitz sein.

Bahrein erklärt, dass in der Hauptstadt Manama ein Hotel und zwei Wohngebäude getroffen worden sind. Es soll aber nur Materialschaden geben. Am Vortag hatte bereits ein iranischer Raketenangriff Feuer in der staatlichen Raffinerie Bahrains ausgelöst.

Wie der US-Sender CNN und die "Washington Post" unter Berufung auf Personen, die mit US-Geheimdienstinforma-tionen vertraut sind, berichtet, versorgt der Kreml wohl Teheran mit Standortangaben und Bewegungsdaten von amerikanischen Truppen, Schiffen und Flugzeugen. US Präsident Trump spielt die Bedeutung dieser Informationen jedoch herunter.


Kosten des Krieges
Der Iran Krieg hat die USA wohl bereits in den ersten
4 Tagen nach unterschiedlichen Schätzungen bereits
mehrere Milliarden Dollar gekostet. Laut McCusker haben die USA wahrscheinlich Abfangraketen im Wert von rund 5,7 Milliarden US-Dollar zur Abwehr iranischer ballistischer Raketen und Drohnen eingesetzt. Die Rede ist von bis zu 800 verschossenen Patriot-Raketen.

3,4 Milliarden US-Dollar entfallen auf Bomben und andere Raketentypen. US Kriegsminister Pete Hegseth gab zuletzt zu, dass der Konflikt noch Wochen dauern könnte. US-Präsident Donald Trump fordert vom Iran eine bedingungslose Kapitulation. Nach eigener Darstellung möchte er kein Abkommen mit dem Land abschließen.


Der Iran Krieg aus deutscher Sicht
Deutschlands Außenminister Wadephul ist über eine mögliche neue Fluchtbewegung in Richtung Europa zutiefst besorgt. Gerade im Libanon ist laut dem Außenminister bereits jetzt eine große neue Flüchtlingsdynamik und eine Dramatik mit vielen Binnengeflüchteten zu erkennen. Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz hat vor den unkontrollierbaren Folgen durch eine lange Kriegsdauer im Iran gewarnt. Er befürchtet Stellvertreterkonflikte, die auf iranischem Boden ausgetragen werden und den Zusammenbruch der iranischen Staatlichkeit.


06.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Am siebten Tag des Iran-Krieges sind in Tel Aviv Berichten zufolge mehrere Explosionen zu hören gewesen. Die Rede ist von acht Explosionen in der israelischen Küstenstadt. Laut Israels Gesundheitsministerium sind im Land bereits mehr als 1.600 Verletzte in Krankenhäusern behandelt worden. Viele leiden unter Angstzuständen, ausgelöst durch die Angriffe. Insgesamt sind in Israel im Zuge des Krieges bislang elf Menschen getötet worden.

Im Iran sollen seit Samstag mehr als 1.200 Menschen gewaltsam ums Leben gekommen sein. Auch in den Golfstaaten gab es bei iranischen Angriffen bereits mehrere Tote.

In mehreren Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut
hat Israels Luftwaffe Angriffe geflogen. Unter anderem sollen auch zehn Hochhäuser angegriffen worden sein, in denen sich laut Israel militärische Infrastruktur der Miliz befunden haben soll. Die israelischen Angriffe dauerten in der Nacht mehrere Stunden an.

Das US Militär meldet eine Serie massiver Angriffe tief im iranischen Staatsgebiet. In nur 72 Stunden sollen US Angaben zufolge mehr als 200 Ziele bombardiert worden sein - auch in der Nähe der iranischen Hauptstadt Teheran. Zum Einsatz kamen wohl unter anderem Tarnkappenbomber vom Typ B2, welche dutzende bunkerbrechende Bomben auf unterirdische Abschussanlagen für balistische Raketen warfen. Jeder dieser Bomben wiegt mehr als 900 kg und ist für besonders geschützte Ziel tief unter der Erde gedacht. Mehr als 30 Schiffe der iranischen Marine sollen bereits zerstört oder versenkt worden sein. Verteidigungsminister Pete Hegseth betonte noch einmal, dass die Vereinigten Staaten von Amerika keinen Mangel an Munition hätten und den militärischen Konflikt so lange aufrechterhalten könnten
wie es nötig sei.

Während der Iran behauptet, den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" mit Kampfdrohnen beschädigt zu haben, wurde dies vom Pentagon und dem US-Zentralkommando dementiert. Das US-Militär bestätigte lediglich, eine iranische Drohne (Typ Schahed-139) abgeschossen zu haben, die sich dem Flugzeugträger näherte. Das saudische Verteidigungsministerium meldete unterdessen in der Nacht drei ballistische Raketen abgefangen zu haben, die in Richtung der Prince Sultan-Basis abgefeuert worden seien. In mehreren Golfstaaten befinden sich US-Militärbasen welche seit Beginn des Militärschlages gegen den Iran zum Ziel iranischer Angriffe wurden.

US Präsident Donald Trump sieht den Iran militärisch stark geschwächt, denn große Teile der Luftabwehr und des Raketenarsenals sollen zerstört worden sein. Auch meldet das US-Militär einen deutlichen Rückgang iranischer Angriffe. Laut US-Zentralkommando sind die iranischen ballistischen Raketenangriffe um etwa 90 % und Drohnenangriffe um
83 % zurückgegangen. Etwa 300 Raketenwerfer sollen bereits zerstört worden sein. Militärexperten gehen davon aus, dass der Iran derzeit noch über etwa 100 mobile Abschussrampen verfügt. Es gibt aber auch Gerüchte, dass Theheran bewusst Munition zurückhält, um für eine längere Kriegsdauer gewappnet zu sein. Hin und wieder setzt der Iran vereinzelt noch modernste Systeme wie die Fattah-2-Hyperschallraketen ein, um Nadelstiche gegen Israel zu setzen.

Der Iran ist dennoch führend in der Produktion kostengünstiger Kamikaze-Drohnen (z. B. Shahed-Serie). Allein Anfang 2025 sollen über 1.000 neue Drohnen mit Reichweiten über 2.000 km in den Dienst gestellt worden sein. Über deren Verbleib ist wenig bekannt. Noch vor Kriegsbeginn standen 610.000 Mann unter Waffen, wovon ca. 350.000 in der regulären Armee und 190.000 in den Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) dienten. Vor Kriegsbeginn verfügte der Iran über einige veraltete Kampfflugzeuge der 70er Jahre (F-4, F-5, F-14). Die Lieferung moderner russischer Su-35 Jets hatte sich zuletzt verzögert.

Der Schiffsverkehr durch die für den Welthandel so wichtige Straße von Hormus ist nach Einschätzung von US-Beobachtern um etwa 90 Prozent zurückgegangen.

Inmitten des Iran-Krieges haben die Einwohner von Dubai vom Innenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate am Freitag eine Warnung auf ihre Handys erhalten.


05.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Nach eigenen Angaben hat das US-Militär seit Beginn der Operation mit dem Codenamen "Epic Fury" bereits über 1.700 Einsätze absolviert.

Nach Angaben des iranischen Roten Halbmonds, zitiert durch Al Jazeera, wurden bis zum 5. März 2026 mehr als 3.090 Häuser im Iran durch Luftschläge beschädigt oder zerstört. Die Schäden an Wohngebäuden konzentrieren sich auf Teheran und andere iranische Städte welche Ziel der Luftangriffe waren. Neben Privathäusern wurden auch über 500 Geschäfts-zentren, 13 medizinische Einrichtungen sowie Schulen und kulturelle Stätten wie der Teheraner Basar und der Golestan-Palast beschädigt.

Der Iran reagierte auf die Luftangriffe Israels und der USA mit Raketenangriffen auf Israel sowie auf US-Stützpunkte in Golfstaaten wie Saudi-Arabien, Jordanien und dem Irak. Die Straße von Hormus, die eine weltweit kritische Öl-Handelsroute ist , wurde vom Iran gesperrt. Über diese wird ein Fünftel der weltweiten Öltransporte abgewickelt. Infolgedessen stiegen die Ölpreise rasant an. Öl der Marke Brent stieg sprunghaft auf über 80 US-Dollar pro Barrel, wobei Experten bei einer länger anhaltenden Blockade Ölpreise von über 100 Dollar und eine globale Rezession befürchten. Die Megawattstunde Gas kostet sogar auf über 60 Euro geklettert, den höchsten Stand seit drei Jahren.

Der Konflikt hat sich innerhalb weniger Tage zu einer regionalen Krise ausgeweitet. Erklärte Ziele der USA sind die Zerstörung der iranischen Nuklear- und Militärkapazitäten, die Verhinderung von Atomwaffen sowie der Sturz des amtierenden Regimes. Nach Angaben von Menschenrechts-organisationen wie HRANA wurden seit Kriegsbeginn mindestens 585 Menschen getötet. Darunter etwa 239 Zivilisten. Über 1.300 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt. Die Inflationsrate im Iran hatte bereits im Vorfeld Raten von über 70 % erreicht, wodurch Grundnahrungsmittel für viele unerschwinglich wurden.gelt In weiten Teilen des Landes mangelt es an Trinkwasser, Strom und medizinischer Versorgung.

Mit militärischer Hilfe hält sich China derzeit trotz strate-gischer Verträge (wie dem 25-jährigen Kooperations-programm) noch zurück, um eigene Handelsbeziehungen zum Westen nicht zu gefährden. Dennoch betont China
seine Unterstützung für den Iran bei der Verteidigung der nationalen Souveränität und territorialen Integrität. China
ist massiv auf iranisches Öl angewiesen, das oft zu Vorzugspreisen geliefert wurde. Insofern trifft die Sperrung der Straße von Hormus die chinesische Wirtschaft empfindlich.

Im späteren Tagesverlauf heißt es, dass kurdische Kämpfer im westlichen Iran eine Bodenoffensive gestartet haben.
US-Medien wie Fox News und CNN haben offenbar davon berichtet, dass Tausende kurdische Kämpfer aus dem Nordirak die Grenze zum Iran überschritten haben, um eine Bodenoffensive zu starten. Einem CNN Bericht zufolge arbeitet der US-Geheimdienst CIA daran, kurdische Gruppen für einen Aufstand gegen Irans Regierung zu bewaffnen. Das Weiße Haus wies Berichte über eine geplante Bewaffnung kurdischer Gruppen durch die US-Regierung allerdings als falsch zurück.

Vertreter der KRG erklärten, dass kein einziger Kämpfer die Grenze überschritten habe und man nicht in den Konflikt hineingezogen werden wolle. Sprecher der Gruppen PJAK, PDKI und Komala erklärten zwar, dass man auf den Sturz des Regimes hinarbeite, jedoch sei ein verfrühtes Vorgehen ohne massive Luftunterstützung "suizidal".

Wie es heißt, soll US Präsident Trump erwägen, die irakischen Kurden bei ihrem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen.

Nach dem Einschlag zweier im Iran gestarteter Drohnen in einem Terminalgebäude des Flughafens in der an den Iran grenzenden Autonomen Republik Nachitschewan hat Aserbaidschans Staatschef Ilham Alijew mit Vergeltung gedroht. Eine weitere Drohne schlug demnach in der Nähe einer Schule im Ort Schekerabad ein.

Am späteren Abend dementierte der Iran den Drohnenangriff. In einer Erklärung heißt es, der Iran respektiere insbesondere die Souveränität der islamischen und benachbarten Länder. Der iranische Generalstab beschuldigt stattdessen Israel, hinter den Drohnengriffen zu stecken und die Beziehungen zwischen islamischen Ländern verschlechtern zu wollen. Rund zehn Millionen der 83 Millionen Einwohner des Iran gehören Berichten zufolge der aserbaidschanischen Minderheit an.

Nach Angaben des Innenministeriums von Bahrain ist am frühen Abend eine Öl-Anlage in dem Golfstaat angegriffen worden. Das Feuer sei aber zügig unter Kontrolle gebracht worden. Nach eigenen Angaben fing allein Bahrein bisher 75 iranische Raketen und mehr als 120 iranische Drohnen ab. Dort wurde bislang ein Wohngebäude und ein wichtiger US-Marinestützpunkt getroffen. Bereits seit Tagen reagiert der Iran auf die amerikanisch-israelischen Militärschläge unter anderem mit Angriffen in der Golfregion.

Großbritannien hat angekündigt, vier weitere Kampfflugzeuge vom Typ Typhoon nach Katar verlegen zu wollen - offenbar auf entsprechende Bitten von Verbündeten in der Region . Zuletzt hatte US Präsident Trump Großbritanniens Premier Starmer scharf kritisiert, weil dieser die Nutzung britischer Stützpunkte für offensive Schläge gegen den Iran zunächst verweigert und erst später unter Bedingungen zugestimmt hatte. Premierminister Keir Starmer steht derzeit unter goerheblichem Druck. Er versucht einen diplomatischen Balanceakt zwischen der militärischen Unterstützung der USA und einer zurückhaltenden eigenen Kriegsbeteiligung zu vollziehen.

Der Militäreinsatz der USA und Israels gegen das iranische Mullah-Regime stößt in Deutschland mehrheitlich auf Ablehnung. Eine Mehrheit von 58 Prozent der Deutschen sehen den Angriff als nicht gerechtfertigt an. Um die Menschen in Iran sorgen sich 71 Prozent der Deutschen. An den Tankstellen in Deutschland sind die Benzinpreise infolge des militärischen Konflikten am Persischen Gold über die Zwei-Euro-Marke geschossen.


04.03.2026
US Verteidigungsminister Hegseth will den mutmaßlichen Angriff auf eine iranische Schule prüfen lassen.

Ein U-Boot der US Marine hat im Indischen Ozean also in internationalen Gewässern die iranische Fregatte Iris Dena mit einem Torpedo versenkt. Sri Lankas Behörden bestätigten das Sinken des Schiffs und haben bislang 87 geborgene Leichen gemeldet. 32 Matrosen konnten wohl gerettet werden, während 61 weitere Personen noch vermisst werden.

Des Weiteren hat der Iran Medienberichten zufolge eine ballistische Rakete auf das Nato-Mitglied Türkei abgefeuert. Trotz des Zwischenfalls hält die Nato einen Bündnisfall weiterhin für äußerst unwahrscheinlich.

Der Iran hat für den Fall eines Angriffes auf die iranische Botschaft in der libanesischen Hauptstadt Beirut mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit gedroht.


28.02.2026
Die USA und Israel haben am 28. Februar 2026 gegen 7:00 Uhr deutscher Zeit großflächig den Iran angegriffen.

Schon bei den ersten Angriffswellen in Teheran wurde der Oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, getötet. Iranischen Angaben zufolge sollen bei einem mutmaßlichen Angriff am Samstag mindestens 168 Schülerinnen im Alter von sieben bis zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern getötet worden sein.


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