Vielsprachigkeit ist doch kein Traum
Ein redaktioneller Beitrag von Maria Fierman

Ohne Fremdsprache kommen wir heutzutage kaum durch das Leben. Um eine Sprache zu beherrschen gibt es Tausende Methoden, von denen man immer eine für sich am besten geeignete finden kann. Einigen Menschen fällt es äußerst schwer, Grammatik, Rechtschreibung und Leseregeln einer Fremdsprache zu verstehen und zu lernen. Anderen macht es viel Spaß und das Sprachenlernen wird zu einem faszinierenden Abenteuer. Die mehrsprachigen Menschen haben zudem viele Vorteile. Stellen Sie sich vor: Fährt ein Student ins Ausland und besitzt ausreichende Fremdsprachenkenntnisse, muss er nicht seine Facharbeit schreiben lassen, sondern kann er diese Aufgabe selbst schaffen. Viele stellen sich aber die Frage: muss man ein Sprachtalent besitzen, um mehrsprachig zu werden oder kann man diese Fähigkeit selbst entwickeln?

Übung macht den Meister

Für einen zielstrebigen Menschen gibt es nichts Unmögliches, alle Kenntnisse können beigebracht werden. Zum Teil kann man dieser Meinung zustimmen, die Rolle der Sprachbegabung kann man aber auch nicht abstreiten. Wenn man Zeug zu den Fremdsprachen hat, verläuft der Lernprozess viel schneller und leichter. Das Sprachenlernen ist aber dem Sport ähnlich: je mehr man übt, desto höher sind die Leistungen. Die Linguisten und Sprachlernenden hervorheben, jede neue Sprache fördere und erleichtere das Erlernen der nächsten. Wenn man bestimmte Erfahrung im Sprachenlernen hat, ist man eigener Schwachstellen schon bewusst. Außerdem achtet der Sprachlernende auf die Ähnlichkeiten und Unterschiede der Sprachen und wählt passende Lernmethode. Dabei sollte man auch die Sprachfamilie in Betracht ziehen. Mit Italienischkenntnissen beherrscht man schneller beispielsweise Französisch, da diese Sprachen zu derselben romanischen Sprachfamilie gehören. Selbst bei den germanischen und romanischen Sprachen kann man Gesetzmäßigkeiten in der Satzstruktur und Grammatik bemerken, die man dem Chinesischen oder Japanischen überhaupt nicht anpassen kann. Diese Sprachen beziehen sich in erster Linie auf die fernöstliche Mentalität, die mit der europäischen gar nicht vergleichbar ist. Ausgehend davon lässt sich sagen, dass die Fähigkeit, Sprachen zu beherrschen nicht nur auf die linguistischen Faktoren angewiesen ist.

Prioritäten richtig setzen

Ab wie vielen Sprachen einer als Polyglott bezeichnet werden kann, ist sehr fraglich. Die Mehrsprachigkeit ist kein Weltwunder, aber zuerst muss man sich klar machen, ob es der Mühe wert ist. Wenn die Geisteswissenschaften, unter anderem Fremdsprachen einem zur Last fallen und zu einer ewigen Quälerei werden, sollte man diese anstrengende Tätigkeit aufgeben und sich auf andere Sachen konzentrieren. Wenn man trotzdem sich zum Ziel setzt, polyglott zu werden, könnte man ohne Zweifel Kompetenzen in mehreren Fremdsprachen erwerben.

Aller Anfang ist schwer. Deshalb ist es wichtig, die ersten Schritte zu machen. Die auf den ersten Blick hürdenvolle Aufgabe wird bei einem richtigen Herangehen zu einem spannenden Spiel. Wichtig ist, ständig in der Sprache sozusagen zu "baden", indem man Bücher liest, sich Filme anschaut und gelegentlich in eine Sprachumgebung eintaucht. Die Mehrsprachigkeit erweitert den Horizont und bietet unbegrenzte Möglichkeiten an, sowohl im Berufsleben, als auch für persönliche Entwicklung. Besitzt man ausreichend Motivation und wendet entsprechende Methoden an, kommt man dem Ziel näher.

Unsere erfahrene Autorin Maria Fierman ist bei der Schreibagentur DeutschSchreiben.de tätig. Wir freuen uns sehr über jegliche Kommentare!



Hinweis: Für den Inhalt des Artikels ist ausschließlich WRITEPERFECT LT verantwortlich.



  © www.schule-studium.de

    -> Unterrichtsmaterial
Die Verlagsplattform für Schule, Beruf und Studium
Unterrichtsmaterialien, Lernhilfen, Interpretationen, Lektüren
Surftipp: Besuchen Sie doch auch folgende Webseiten:


Deutsch Plattform

: